Samstag, 19. November 2011

Words do come easy




Auf wundersame Weise werden Worte vervielfältigt. Nicolson, der wundervolle Nicolson weiß wovon ich spreche.

Tiefer. Dunkler. (Ursprünglicher Titel: Dunkeln)




"Im Rahmen der Möglichkeiten
sind wir ein hoffnungsloser Fall."



It's all been such a rush, Saurav, it's all been such a rush.
Chatroulette mit Exeter, it's all been such a rush.

Die Tage ziehen vorbei, schnell, schneller, in Wellen. Mir wird eng. Bang. Enger. Banger. Am engsten und am bangsten. Meine Augenlieder zucken. Tics. Rapid I Movement. Mehr von allem. Egozentrismus mal anders: Alles für mich bitte, alles auf mich hin, alles hin, hin, hin.

Die Eremitage ist gefüllt mit Koma, Gram und Selbstvermeidung. Wechsel vermeiden, Positionen vermeiden. Liegen und schmiegen, in etwa der Art, wie Lachse sich in den Käscher schmiegen.

Von Sinnen sein. Von allen guten Geistern verlassen. Vereinzelt, verflixt, gefüttert und angeleint. Schlussendlich: allein.

Das Vokabular ist dem früherer Tage noch immer ähnlich, mittlerweile aber etwas schal geworden.

Und ähnlich fühlt sich der Tag, das Leben, die Arbeit, die Idee, das Bild, der Geist, der Körper an: schal. Müde auch. Wenig aussichtsreich und trüb.

Es hilft nichts. Die Eremitage ist kein Testlabor. This is not about User Experience.

Wir sind nicht mehr viele, soviel ist sicher.
Wir schwinden.

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